Weingut Philipp Kuhn

Laumersheim

Bereits als 20-jähriger war Philipp Kuhn alleinverantwortlich für den Weinausbau und für die Weinberge im elterlichen Gut. Mit dem 1992er lieferte er seinen ersten Jahrgang ab. Als noch relativ junger Winzer, darf er sich deshalb nach bereits 27 gemeisterten Jahrgängen als alter Hase in der Branche bezeichnen, der seinen guten Beitrag zum Gelingendes „kleinen Weinwunder Deutschlands“ beisteuerte.

Dabei ist er einer der Shootingstars der deutschen Weinszene. Die hochdekorierten nationalen und internationalen Auszeichnungen reihen sich bei ihm auf: 10 x Deutscher Rotweinpreis und 4 x Deutscher Rieslingpreis sind Beleg für eine der beständigsten Weinqualitäten in Deutschland.

Die Basis des Erfolgs ist neben dem richtigen Bauchgefühl und der Feinsinnigkeit für Weinberg und Weinausbau, vor allem das beachtliche Portfolio an hochdekorierten Einzellagen. Sie sind das Fundament, welches den markanten Philipp Kuhn-Weinen ihr Profil und ihren Charakter verleiht. Es ist der urzeitlich-schroffe Kalkstein, der der Nordpfalz sein prägendes Bild verleiht. Bekannte Lagen sind darunter, ebenso wie die seltene „Schwarzer Herrgott“ aus dem nahegelegenen Zellertal. 

Das Weingut ist nach den Richtlinien des Nachhaltigkeitsverbands FAIR´N GREEN zertifiziert. Die Weinberge werden nach den Grundlagen des umweltschonenden Weinbaus bewirtschaftet.

Philipp Kuhn
Blaufränkisch 2017
Der Blaufränkisch von Philipp Kuhn zeichnet sich durch sein angenehm fruchtiges Aroma aus: Deutliche Kirschnoten, intensive Cassis und Dörrpflaume untermalt mit Kräuternoten und Lebkuchengewürz, zeichnen diesen Wein aus. Ständiger Begleiter sind feine Holznoten, welche wunderbar in den Wein eingebunden sind und zur kühlen Aromatik passen. Obwohl durchgegoren trocken, ist der Wein sehr weich und rund. Enorm konzentrierter, rassiger Gaumen, aber wunderbar schlank.Blaufränkisch ist eine typische Rotweinsorte des Nordens und nicht auf der ganzen Rotweinwelt beheimatet. Eine große Besonderheit für die Pfalz.Vom herzhaften, mächtigen Rehrücken bis hin zum einfachen Pastagericht. Vom gut gewürzten, deftigen Grillfleisch bis zur Lieblingspizza.

Inhalt: 0.75 Liter (31,87 € / 1 Liter)

23,90 €

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Highlight
Philipp Kuhn
Edelsatz 2019
Der Name EDELSATZ entstammt den Begriffen Mischsatz oder Alter Satz. Dies waren früher Mischpflanzungen im Weinberg aus den Rebsorten Riesling, Gewürztraminer und Silvaner. Angelehnt an diese traditionelle Pfälzer Weißweincuvée, verwendet Philip Kuhn nur die "edleren" Rebsorten für seine Kreation aus 70% Gewürztraminer und 30% Riesling. Beide Rebsorten ergänzen sich hier ideal: Traminer sorgt für den Duft und die Opulenz, Riesling sorgt für die Eleganz. Dezente Rose und Muskatgewürz in Nase und Gaumen. Voluminös, aber trotzdem finessenreich. Dieser Eindruck wird durch einen zarten Hauch Fruchtsüße intensiviert. Sehr vielseitig einsetzbarer Weißwein, von leichten Vorspeisen z.B. Terrinen oder Salate über Fischgerichte in allen Versionen bis hin zu hellem Fleisch. Gewürztraminer passt perfekt zu asiatischem, pikantem, süß-saurem oder feurigem Essen.

Inhalt: 0.75 Liter (18,53 € / 1 Liter)

13,90 €

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Philipp Kuhn
Incognito 2017
Diese wunderbare Feierabend-Rotweincuvee wird aus sechs verschiedenen Rebsorten cuvéetiert, die aber „INCOGNITO“, bleiben sollen – ein namensgebendes Betriebsgeheimnis sozusagen. Unsere Versuche verschiedenen Mitarbeitern des Winzers das Geheimnis zu entlocken, sorgten leider für widersprüchliche Angaben. Ein gutes Maß Merlot (so viel sei immerhin verraten) geben dem Wein neben verschiedenen Cabernets zusätzlich Kraft, ohne dass er seine typische Samtigkeit verliert. Der INCOGNITO ist ein mittelschwerer Rotwein mit wunderbaren Fruchtakzenten, nicht so schwer im Alkohol, dennoch komplex im Geschmack. Wie alle Rotweine von Philipp Kuhn, so ist auch dieser konsequent trocken, aber mit weicher Tanninstruktur. Ausgebaut wird er im kleinen Holzfass, mit gemischter Belegung. In der Nase zeigt er sich dunkel und intensiv, Tendenz schwarze Früchte, mit wahrnehmbarer Röstaromatik. Dazu noch etwas Rumtopf, ein bisschen Schokolade. Am Gaumen zeigt er sich fruchtig-beerig mit Einschlag Richtung Pflaume und Süßkirsche . Er bleibt dabei erstaunlich frisch, mit sanftem Tannin. Im Abgang zeigen sich wieder dezente Röstaromen, ohne schwer zu wirken.Ideal als Essensbegleiter für alltägliche Genüsse: Pasta, Käsevariationen, gerne aber auch mal zu Kalb oder Gegrilltem.

Inhalt: 0.75 Liter (14,53 € / 1 Liter)

10,90 €

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Philipp Kuhn
Luitmar 2017
Der "LUITMAR" ist eine der erfolgreichsten deutschen Rotweincuveés. Ununterbrochen seit 1997 steht dieser Wein alljährlich im Finale (Die besten 25 Weine Deutschlands) um den deutschen Rotweinpreis. Zwei erste Plätze, und einige zweite und dritte Plätze sprechen von einer hohen, qualitativen Kontinuität. Die Cuvée hat eine für die Pfalz nicht ganz typische Zusammensetzung ist aber trotzdem ganz klassisch. Eben eine klassische Bordeauxcuvée. Drei Rebsorten sind die tragenden Säulen – Merlot 60%, Cabernet Sauvignon 30%, Cabernet Franc 10%. Der „LUITMAR“ ist ein brillanter Rotwein mit beeindruckender Eleganz und viel Körper und Struktur. Intensive Waldfrüchte-Aromen werden von dezenten Holznoten untermalt. Kraftvolle, aber keine grünen Tannine bringen den nötigen Biss und eine lange Lebensdauer.Der Name "LUITMAR" stammt vom Namensgeber Laumersheims. "LUITMAR" war ein Merowingischer Siedlungsfürst und seine Siedlung hieß Luitmaresheim, also das Heim des "LUITMAR", später durch Lautverschiebungen und falsche Urkundeneintragungen: Laumersheim.Speiseempfehlung:
Durchgegoren mit kräftiger Tanninstruktur korrespondiert dieser Wein zu kräftigen, klassischen Fleischspeisen. Besonders zu Wild und Schmorgerichten.

Inhalt: 0.75 Liter (31,87 € / 1 Liter)

23,90 €

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Philipp Kuhn
Schwarzer Herrgott
 GG 2018
Diese Riesling Trauben kommen unverletzt als ganze Trauben auf die Weinpresse, danach erfolgt eine Mazeration über ca. 12 Std. Nach spontanem mehrwöchigem Fermentieren mit den natürlichen Hefen, lagert der Wein bis kurz vor der Abfüllung auf der Hefe. Ausgebaut wird der Wein im Edelstahltank sowie in kleinen Anteilen in Barriques.Die rund neun Hektar umfassende VDP. Große Lage Schwarzer Herrgott liegt – nach Süden ausgerichtet – auf einem Kalksteinplateau. Steiniger, heller, poröser Kalkstein und schwere lehmige Mergelschichten bestimmen die terrassierten, hängig-steilen Böden – kein Zuckerlecken bei der Bearbeitung. Namensgeber ist ein großes, von weitem sichtbares Herrgottskreuz. Der Schwarze Herrgott ist die nördlichste GG Lage der Pfalz. Braucht sehr lange Reife, weil er so hoch ist. Dementsprechend hat dieser Wein von diesem Höhenzug, unglaubliche Vibration. Er wird als letzter gelesen, also meistens erst Anfang November.Der Riesling vom Schwarzen Herrgott braucht im Vergleich zu den Laumersheimer und Kallstadter Rieslingen immer etwas mehr Zeit sich zu entwickeln. Wirkt zu Beginn seiner Entwicklung sogar eher karg und ungestüm. Eine schmeckbare Kühle umgibt den Wein. In der Nase sehr subtil, auch hier kommt ein kalkiger, rauchiger Duft hervor, zarte Kräuter und etwas gelber Apfel. Am Gaumen ein wahres Mineralik-Monster, dabei aber extrem saftig und mit viel Druck hinten raus, Wiesenkräuter und Koriander, dazu etwas Williamsbirne. Die Frucht bleibt immer sehr zart, hier steht die zupackende und dunkle Mineralik im Vordergrund, ganz zum Schluss kommt eine zarte Cremigkeit durch, wirkt fast etwas burgundisch mit der intensiven Salzigkeit und dem cremigen Finish.

Inhalt: 0.75 Liter (35,87 € / 1 Liter)

26,90 €

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