Oliver Zeter

Pfalz, Deutschland

Gemeinsam mit Vater und Bruder, machte sich Inhaber Oliver Zeter zunächst einen Namen als Importeur feiner Weine. Zeter selbst brachte jedoch von Anfang beste Voraussetzungen mit, um im Weinberg und Keller Hand anzulegen. Nach einer Winzerlehre im renommierten Pfälzer Weingut Dr. Deinhard, ging er als gelernter Weinbautechniker für jeweils ein Jahr nach Italien und Südafrika.

Wieder zurück in Deutschland arbeitete Oliver Zeter in der Weinagentur der Familie, bevor er seinen ersten Jahrgang abfüllte. Besonders mit seinem im Holzfass ausgebauten Sauvignon Blanc ‚Fumé‘ begeistert das junge Weingut von Anfang an Weinliebhaber und Kritiker. Über den Jungfern-Jahrgang 2007 schrieb der WeinWisser bereits: „Einer der besten Sauvignons nördlich der Alpen und selbst in Südtirol, wo Sauvignons ähnlicher Stilistik kultiviert werden, konkurrenzfähig.“

Mittlerweile vinifiziert Oliver Zeter das Lesegut von rund 24 Hektar Weinbergen. Auf 6 Hektar verantwortet das Weingut die Bewirtschaftung in Eigenregie, der übrige Teil wird von langjährigen Vertragspartnern bestellt. Man erzeugt Weine aus weißen Burgundersorten, Riesling, Muskateller, Sauvignon Blanc, Viognier sowie Spätburgunder, Cabernet Sauvignon, Cabernet Franc und Syrah.

Oliver Zeter Sauvignon Blanc Brut 2020
Seit dem Jahrgang 2014 wird der „Brut“ vinifiziert. Bis heute ist das erklärte Ziel, einen Sekt aus 100 % Sauvignon Blanc zu erzeugen, der auch höchste Sekt-Ansprüche erfüllt. Sauvignon Blanc ist sehr aromatisch und reift früh aus. Die Herausforderung besteht darin, den Rebsortencharakter auf charmante Art auch bei einem Sekt in Szene zu setzen. Es bedarf dafür viel Erfahrung mit dieser wilden (franz; sauvage) Rebsorte. Weiterer entscheidender Vorteil ist der Zugriff auf viele unterschiedliche Lagen. Die Trauben können so immer im optimalen Reifestadium geerntet werden. Nach zügiger Lese, um einen möglichst kurzen Sauerstoffkontakt zu gewährleisten, werden die Trauben schonend gepresst. Der Grundwein wird im Edelstahltank vergoren, um die klare Fruchtaromatik zu konservieren. Anschließend findet die zweite Flaschengärung statt, wodurch sich eine feine Perlage im Wein bildet und bindet. Der Brut verweilt (nur) ca. 10 Monate auf der Hefe. Durch diese verhältnismäßig kurze Zeit bleibt die finessenreiche Frucht und das saftig-frische Profil erhalten. 

Inhalt: 0.75 Liter (21,20 €* / 1 Liter)

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Oliver Zeter Weißburgunder 2021
Die Reben stehen in Edenkoben, Rhodt und Appenhofen auf südlich exponierten Löss- und Lehmböden mit Kalkunterlage. Einbogenerziehung, Grünlese und manuelle Laubarbeit tragen zur Ertragsreduzierung und somit zur Qualitätssteigerung bei. Ein ökologischer Nährstoffkreislauf wird durch Gründüngung erreicht. Gelesen wird je nach Situation von Hand oder mit dem Vollernter. Leicht gequetscht verbleiben die Trauben für 6 Stunden auf der Maische, um die feinen Sortenaromen aus den Beerenhäuten zu lösen. Danach erfolgt eine schonende Pressungmittels einer pneumatischen Kelter.Die anschließende Vergärung findet im Edelstahltank bei ca. 19°C statt und verläuft zur Schonung der Frucht sehr langsam. Die Lagerung auf der Feinhefe (sur lie) ist für unseren Weissburgunder ein wesentlicher Bestandteil, der den Wein stark charakterisiert, denn die Hefe lässt den Wein rund, in sich fest und erwachsen werden. „Die Hefe ist die Mutter des Weines“, ist eine alte und wahre Kellerweisheit. Danach wurde der Wein ungeschönt und nur leicht filtriert gefüllt. Die Handschrift des Hauses zeigt sich auch hier durch die rassige und geradlinige Rebsortentypizität. Kurz zusammengefasst: Unkompliziert, schöne klare Frucht mit Anklängen von Birnen und weissem Pfirsich, mit angenehmer Frische.  

Inhalt: 0.75 Liter (13,20 €* / 1 Liter)

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Oliver Zeter Sauvignon Blanc Fumé 2020
Das Weingut Oliver Zeter verfügt über verschiedene Weinberge sowohl in der Südpfalz, als auch an der Mittelhaardt, die mit unterschiedlichen Varietäten bepflanzt sind. Einer der Vorteile dieser breiten örtlichen Verteilung ist im Wesentlichen das unterschiedliche Terroir, welches sich positiv auf eine Diversifizierung der Aromen auswirkt. Der "Fumé" stammt dabei aus den ältesten und besten Weinbergen, gelesen werden nur vollkommen gesunde und reife Trauben. Nach der Mazerationszeit wird die Maische gepresst und der Saft kommt in neue und gebrauchte Fässer aus franz. Eiche, wo der Most spontan vergärt und danach für 9 Monate auf der Vollhefe verbleibt. Ein geringer Teil wird auch im Betonei und in kleinen Edelstahltank gelagert. Anschließend wird der Wein in Edelstahltanks zusammengeführt und danach nur leicht filtriert abgefüllt. Der Fumé 2020 besitzt eine ausgeprägte Intensität. Er zeigt Aromen von Tomatenblatt, Sternfrucht und gelber Kiwi. Flintige, leicht reduktive Aromen bereichern subtil das Bouquet. Das Mundgefühl ist balanciert und offenbart eine erhabene Textur mit elegantem Schmelz.Laut Marco Gerlach ( Sommelier im Zwei-Sterne-Restaurant "Ammolite") der perfekte Begleiter zu Zucchinispaghetti.

Inhalt: 0.75 Liter (25,20 €* / 1 Liter)

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Neu
Rarität
Oliver Zeter Zahir 2018
Für den brasilianischen Schriftsteller Paulo Coelho steht der „Zahir“ in seinem gleichnamigen Roman für etwas wenig Greifbares, dass er mit Sehnsucht und Besessenheit umschreibt. Dies refektiert in etwa den Wunsch Oliver Zeters nach der Schaffung eines großen deutschen Rotweins aus den typischen bordelaiser Rebsorten Cabernet Franc, Merlot und Cabernet Sauvignon. Der Wein ist komplex, ohne mit fetter Frucht blenden zu wollen. Seine Stärke entstammt der Struktur. Die Reben für den Zahir stehen auf sehr skelettreichem Buntsandsteinboden in der heißesten Lage von Hambach, bezeichnenderweise auch unter dem Gewannenamen „Feuer“ bekannt. Die Trauben werden meist schon nach der Blüte halbiert und dann so spät wie möglich in vollreifem Zustand gelesen und ohne Verwendung von Reinzuchthefen in Holzbottichen auf der Maische vergoren. Danach wird der Wein für 14 Monate in meist neuen 300 Liter-Fässern ausgebaut. Nur die besten Fässer werden anschließend für die Cuvée ausgewählt, die dann nochmals für ein weiteres Jahr in großen Fässern gelagert wird. Der Wein öffnet sich mit etwas Luft, deswegen bitte vorzugsweise in großen Gläsern servieren oder karaffieren.

Inhalt: 0.75 Liter (57,20 €* / 1 Liter)

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Rarität
Oliver Zeter Viognier 2021
Der Viognier 2021 ist ein charmanter Wein, opulent, cremig und reich im Geschmack mit Noten von Birne, Aprikose und Heublumen. Die Frische des Jahrgangs verleiht dieser opulenten Rebsorte eine wunderbar elegante Struktur. Viognier ist eine alte Rebsorte, die ursprünglich von der Rhône stammt und in Deutschland aufgrund der (bisherigen) klimatischen Verhältnisse bislang noch kaum angebaut wird. Drei Weinberge in Lagen der Orte Edenkoben, Diedesfeld und Hambach sind mit dieser Sorte in einem Versuchsanbau bepflanzt. Die Erziehung erfolgt als Flachbogen, was eine lineare und somit einfacher zu behandelnde Traubenzone mit sich bringt. Trotzdem gestaltet sich der Anbau dieser Sorte aufgrund ihrer enormen Fertilität in unseren Breiten als sehr arbeitsintensiv. Die Weinberge sind dauerbegrünt, teils durch natürliche Kräuter als auch durch gezielte Einsaat. Die Lese erfolgt so spät, wie es das Wetter und der Gesundheitszustand der Trauben zulässt – zumeist per Hand. Anschließend werden die Trauben gequetscht und gepresst. Der Saft wird sofort in die verschiedenen Eichenholzfässer gelegt, dort wird der Most spontan vergoren. Im Frühling tritt automatisch der biologische Säureabbau ein, danach liegt der Wein bis zum Sommer auf seiner Feinhefe, die in regelmäßigen Abständen aufgerührt wird, die s.g. Battonage.

Inhalt: 0.75 Liter (26,53 €* / 1 Liter)

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Oliver Zeter Syrah Reserve 2018
In der Nase zeigt sich der Wein fein und frisch, mit leichten Nuancen von Eisen und viel blauen Beeren. Am Gaumen fleischig, mit schwarzen Oliven und reifen Schlehen. Der Wein zeigt enorme Konzentration ohne ins Marmeladige abzutriften. Bereits 2009 wurde den erste Syrah-Weinberg in Hambach gepflanzt, 2013 folgte der zweite Wingert in der Lage Rhodter Rosengarten. Die Setzlinge kamen direkt von einer Rebschule in Orange/ Rhône, deren Reben weltweit für ihre herausragende Qualität bekannt und gesucht sind. Beide Lagen sind geprägt von ihrer Ost-Süd-Ausrichtung und von den skelettreichen, schnell erwärmbaren Böden. Perfekte Voraussetzungen für diese wärmeliebende Rebsorte der Rhône. Die Guyot-Erziehung der Reben im Flachbogen ermoglicht einen optimalen Zugang in der Traubenzone. Schon im Vorfeld war die stilistische Ausrichtung klar und die Parole lautete „Syrah“, nicht „Shiraz“! Nach der klassischen Maischegärung verbrachte der Wein 12 Monate in der Tonamphore und wurde ohne Schönung oder Filtration abgefüllt. Um den feinen Nord-Rhône Stil herauszuarbeiten, wurde den Trauben ein Teil der Rappen belassen.

Inhalt: 0.75 Liter (34,53 €* / 1 Liter)

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Oliver Zeter Sauvignon Blanc Steingebiss 2021
Die Einzellage „Steingebiss“ ist in Appenhofen, in der Südpfalz zu finden. Durch die südöstliche Ausrichtung genießt sie intensive Sonneneinstrahlung. Der Boden besteht aus schwerem Ton mit einem hohen Quarzanteil. Die Parzelle ist mit einem französischen Klon bestockt und die Reben sind mittlerweile ca. 16 Jahre alt. Die Erziehung erfolgt als Flachbogen, was zu einer lineareren und somit einfacher zu behandelnden Traubenzone führt. Trotz der physiologischen Reife behalten die Trauben zum Zeitpunkt der Lese stets einen enormen Säuregehalt bei. Der Wein aus diesem speziellen Terroir lässt daher später oft an einen Sancerre denken. Eine mehrstündige Maischestandzeit dient der Aromenausbeute und wirkt strukturfördernd. Die Spontangärung findet in einem über 100-jährigen, restaurierten 3.600 Liter Holzfass statt. Ursprünglich als Bierfass in Mainz gebaut, bietet es durch seine kreisrunde Form eine große und somit optimale Oberfläche für den langen und intensiven „sur-lie“ Kontakt. Der Steingebiss wird vor der Füllung im Mai nicht geschönt und nur leicht filtriert.

Inhalt: 0.75 Liter (21,20 €* / 1 Liter)

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Oliver Zeter Goldschatz NV
Welcher Bub träumt nicht davon, einmal einen richtigen Schatz zu finden? Oliver Zeter ist zwar kein Bub mehr, aber ein Träumchen ist für ihn doch noch wahr geworden. Niemand wird den Schatz den er gefunden schmerzlich vermissen, denn dieser Schatz wurde von niemandem versteckt oder verloren. Es gibt also nur Gewinner in dieser Story – und einen Schatz! Bereits aus seinem ersten Sauvignon Blanc-Jahrgang 2007 hatte er knapp 100 Liter Trockenbeerenauslese ernten können, die er in großen Glasballons über bald zwei Jahre vergären ließ.Zwischenzeitlich hatte er das Glück, weitere „Weinschätze“ bei befreundeten Winzern heben zu können. Aus eigener Produktion konnte er noch einen edelsüßen Rieslaner aus dem Jahr 2011 beisteuern. Auf dieser Basis kreierte er eine Cuvée aus Trockenbeerenauslesen. Seine ungemein exotische, feine gelbe Frucht, gepaart mit Anklängen von Nougat, Schokolade und Kaffee machen ihn zum perfekten Begleiter zu schokoladigen Desserts.

Inhalt: 0.5 Liter (49,80 €* / 1 Liter)

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Oliver Zeter Chenin Blanc 2021
Ursprünglich stammt die Rebsorte Chenin Blanc der Loire, doch am Bekanntesten wurde sie als Vorzeigerebsorte von Südafrika. So entsteht im geschmacklichen Spannungsfeld von Südafrika, Loire und Pfalz somit ein wundervoller Wein voller Struktur. Seine Fruchtaromen erinnern an grünen Apfel, junge Ananas und frische Nektarine. Darunter befinden sich florale Noten von Heublumen. Am Gaumen ist er straff, mit dominanter, steiniger Mineralität und einem fruchtintensiven, anhaltenden Abgang. Nur besonders geeignete Lagen für diese Sorte, wie dem Schlossberg in Hambach und dem Haardter Herzog, wurden für diesen Versuchsanbau ausgewählt: perfekt exponierte Hangstücke mit Terroir-Charakter! Hier streckt sich der Chenin Blanc tief im felsig-kalkigen Lehm wurzelnd der Sonne entgegen. Die Reben für die beiden Anpfanzungen wurden extra aus einer Rebschule an der Loire organisiert. Chenin Blanc bietet neben Riesling die vielfältigsten Einsatzmöglichkeiten, denn von Sekt über trockene als auch süße Stillweine bis hin zum hochwertigen, edelsüßen Wein kann mit dieser Sorte die komplette Bandbreite ausgereizt werden. Nach der Lese mazerieren die Trauben bis zu vier Stunden, bevor diese gepresst werden. Eine Vorklärung findet nicht statt. sodass der trübe Most direkt in neue und gebrauchte Tonneaux als auch ins Stückfass und ins Beton-Ei gefüllt wird. Dort vergärt er spontan und verbleibt bis Mitte August auf seiner Vollhefe. Im Anschluss wird der Wein ohne Schönung und nur leicht filtriert abgefüllt.

Inhalt: 0.75 Liter (26,53 €* / 1 Liter)

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